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Montafon Arlberg Marathon

Thumbshot von thumber.de LEBEN HEISST BEWEGEN!
Das ist das Motto des Montafon Arlberg Sparkassen Marathon. Die Route über das hintere Silbertal auf´s Winterjöchle und von dort durch das Verwallgebiet ist dafür bestens geeignet. Kein Autoverkehr, keine Bahnen und Lifte, nur pure Natur und Almwege sind die natürlichen und für einen Berglauf-Marathon bestens geeigneten Voraussetzungen. Zusätzlich sind im Programm der 32KM-Marsch,Speed Hiking,der Panoramalauf und der Kinderlauf.

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Ein Erfahrungsbericht von: Fritz Lagle
Montafon Arlberg Marathon

Montafon Arlberg Marathon von Fritz Lagle Am Vortag des Laufs verließ ich bei Sonnenschein und mehr als 30 Grad Bella Italia um 4 Stunden spaeter bei 12 Grad und Regen im Silbertal anzukommen. Es ging gleich mal zur Startnummernausgabe und Pasta-party ins Feuerwehrhaus. Schmeckte alles ausgezeichnet und trocken war’s dort auch. Schnell musste ich zur Kenntnis nehmen, dass ich mit meinen zwei Marathons, welche ich vor 17 Jahren im Flachen absolvierte, bei diesem Event wohl eher ein “Ausserirdischer” bin… Abends lernte ich in der Unterkunft noch Barbara und Guenter kennen und es entwickelte sich schnell eine nette Freundschaft. Am naechsten Morgen machten sich bei idealem Laufwetter rund 190 Laeufer auf den Weg vom Silbertal im Montafon nach St. Anton am Arlberg. Nach einer 4 km - Runde durch den Ort begann auf guten Strassen der 18 km lange Anstieg. Genug Zeit, um die schoene Strecke entlang einer Schlucht zu genießen. Die zahlreichen Stationen am Weg versorgten uns mit ausreichend Nahrung, um am Silbertaler Winerjoechle, dem mit 1945 m hoechsten Punkt der Strecke, ein Geschicklichkeitsrennen zu beginnen. Fuer einige Kilometer durften wir auf Steinen zwischen Schlamm (Reste des Regens vom Vortag), Kuehen und deren Ausscheidungen hin und her springen. War ja recht lustig, nur wer dabei Pech hatte, war nachher nicht nur etwas schwerer sondern fuer den Rest des Laufs auch mit “Bio-Gas” umgeben. Der Downhill ins Tiroler Land war anfangs sehr gleichmaeßig und nicht zu steil. Hier ueberholten wir einige Teilnehmer des Marschs, welche schon vor den Marathonlaeufern gestartet waren. Dabei traf ich auch Barbara und hatte so fuer kurze Zeit etwas Unterhaltung. Kurz darauf brauste Guenter, welchen ich zwischen den Kuhfladen mal kurz ueberholen durfte, wieder an mir vorbei. Die letzten rund 10 – 12 km, mit vielen auf und ab Passagen, machten wohl nicht nur mir zu schaffen. Letztendlich erreichten aber mehr als 170 Laeufer das Ziel in St. Anton, wo man auch auf die Teilnehmer des Panoramalaufs traf. Die Teilnahme am Lauf berechtigte auch zum Eintritt ins dortige Hallenbad und so konnte man sich von der Anstrengung schneller erholen. Danach gings mit dem Shuttlebus zurueck in den Montafon. Gemeinsam mit Barbara und Guenter ließ ich bei einem ausgezeichneten Abendessen im Fischerstueble einen netten Tag revue passieren. Und mit dem naechsten Marathon werde ich wohl nicht wieder 17 Jahre warten…

Vielen Dank an Fritz Lagle für diesen Bericht.


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Die Inhalte des Erfahrungsberichtes spiegeln ausschliesslich die Meinungen und Erfahrungen des Verfassers wieder und unterliegen keiner Zensur.
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Informationen

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05.07.2011

16.07.2011

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