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Elstertal-Marathon

Thumbshot von thumber.de Der Elstertal-Marathon, auch als Firmenstaffel, findet in der Otto-Dix-Stadt Gera zum 10.Mal statt. Es ist ein Flachkurs, auf meist ausgebauten Radwanderwegen, teils asphaltiert. Vom Start im "Stadion der Freundschaft" führt der Lauf nach Bad-Köstritz zur Wendeschleife,dann wieder am Stadion vorbei nach Wünschendorf und zurück mit Zieleinlauf im Stadion. Weiterhin wird ein 15Km-Lauf, Schülerlauf und Walking angeboten.

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Ein Erfahrungsbericht von: Günter Scheeff
Mein 2ter Start beim Geraer Marathon

Mein 2ter Start beim Geraer Marathon von Günter Scheeff Ich war schon beim 1. Elstertal-Marathon 2002 dabei. Damals lief ich bei 30 Grad und nur Sonnenschein den Marathon in 3:44. Nun wollte ich beim 10ten auch wieder mitlaufen und reiste deshalb extra aus dem Schwabenland in die Heimatstadt meiner Frau. In diesem Jahr war die Temperatur beim Start mit 15 Grad ideal. Der Startschuss mit einer Kanone strapazierte zwar das Trommelfell, war aber etwas Besonderes. Wir Marathonläufer waren nach 20 Minuten gerade warm gelaufen, als der Himmel seine Schleusen öffnete und es teilweise wie aus Kübeln regnete. So hatte ich bald quietschende Schuhe. Doch als Marathonläufer muss man da halt durch. Vom "Stadion der Freundschaft" ging es zunächst nach Bad-Köstritz. Leider war der Wendepunkt kurz vor der bekannten Schwarzbier-Brauerei, damit man nicht in Versuchung kommt einen Stop einzulegen. Also ging es gleich wieder zurück, am Stadion vorbei und entlang der "Weißen Elster", die durch Gera fliest. Die Strecke führte durch Unterführungen und Brücken, auch über einen ca. 1,5km langen Trampelpfad, welcher durch den Regen etwas rutschig war. Nach 30km war der zweite Wendepunkt im Kloster Mildenfurth mit seinen Skulpturen. Und es ging wieder zurück bis zur Heinrichsbrücke, wo bei Km 38 eine "Schlafmütze" von Streckenposten bequem im Stühlchen saß und nicht reagierte, als ich an der Unterführung in die falsche Richtung lief! Plötzlich kamen mir Läufer entgegen, bis ich merkte, dass da etwas nicht stimmte...Also lief ich wieder zurück und sah die verpasste Stelle, wodurch ich ungefähr zwei Minuten verloren hatte. Nun waren vier Läufer, die ich vorher mühevoll überholt hatte, wieder vor mir. Einen konnte ich dann noch einmal überholen, doch für die anderen drei fehlte mir dann die Kraft. So wurde ich Dritter in der AK55, da der Zweite 40 Sekunden vor mir ins Ziel lief. Trotzdem hat es Spass gemacht und meine Schwiegermutter, die mich für einige Tage beherbergte, sorgte dafür, dass ich bei guter Thüringer Küche wieder zu Kräften kam.

Vielen Dank an Günter Scheeff für diesen Bericht.


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06.08.2011

12.08.2012

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